Stärkung der WfW in der BV Ronsdorf
Der Vorsitzende der Wählergemeinschaft für Wuppertal (WfW), Herr Heribert Stenzel, freut sich, dass der bisher fraktionslose Bezirksvertreter von Ronsdorf, Herr Karl-Heinz Pieper, in die WfW eingetreten ist und damit der WfW zur Fraktionsstärke verholfen hat. Herr Pieper wurde gestern von der neuen WfW-Fraktion in der BV Ronsdorf zum Fraktionssprecher gewählt.
Ab sofort wird Herr Pieper zusammen mit dem langjährigen BV-Vertreter Meinhard Mesenholl und dem in Ronsdorf ansässigen WfW-Ratsmitglied Dr. Klaus Wiese die Anliegen der WfW vertreten.
Hier klicken. PDF von Ausbauplanung aus dem Jahre 1980
Bericht über die Bürgerdiskussion der WfW am 05.02.2011 in Ronsdorf
Die WfW stellte die Planungen über den Anschluss der L418/417/419 an die A1 (Abstieg) und den Ausbau der Parkstraße vor. Dazu wurden die Pläne über den Ausbau der Landeseinrichtung und des Engeneeringparks mit anschließender Wohnbebauung berücksichtigt. Insgesamt muss mit mehr regionalem Verkehr durch erweitere Stadt- und Gewerbefläche, sowie mit überregionalem Verkehr von der A 46, die bis zum Sonnborner-Kreuz vierspurig ausgebaut wird, gerechnet werden. Die 30–40 Anwesenden stellten in der Diskussion mehrere Forderungen an den Ausbau und den Abstieg der L419/418/417.
- Die Emissionen sollen so niedrig wie möglich sein (Lärm, Abgase).
- Der regionale und übergeordnete Verkehr soll getrennt werden, die Straße „Am Knöchel“ sollte verlängert werden und an den Kreisel auf Lichtscheid angeschlossen werden. Der Knoten „Staubenthaler Straße“ könnte dann entfallen.
- Der Fußweg zum Waldgebiet sollte durch eine Fußgängerbrücke ersetzt werden.
- Weitere Ansiedlungen sollten erst nach dem Ausbau erfolgen, sonst entsteht in der Zwischenzeit ein Dauerstau.
- Der Parkstraßen-Ausbau sollte vielleicht als Tunnellösung erfolgen.
- Allgemein wurde der Abstieg zur A 1gefordert, auch wenn dadurch mehr Verkehr angezogen wird.
- Einzelne schlugen vor, die Durchfahrt für den überregionalen Verkehr zu blockieren.
Anschließend wurden über das Bauvorhaben „Rädchen“ berichtet. Herr Dr. Wiese sieht noch Chancen gegen das Verfahren beim Verwaltungsgericht zu klagen, weil in der Teilungsgenehmigung nicht berücksichtigt worden ist, dass beim Ausbau der Straße „Am Rädchen“ von den Wohneigentümern ein Rückerwerb an die Stadt erforderlich ist. Weiterhin wurde über die Kanalbaumaßnahme an der „Echoer Straße“ von Herrn Bullmann berichtet und auf Probleme bezüglich des Hydrauliknachweises seitens der WSW hingewiesen. Zum Abschluss, nach ca. zwei Stunden, bedankten sich die Anwesenden für den sehr informativen Abend.
