WfW fordert: Kein BAUHAUS auf Lichtscheid!
Antrag der WfW

Antrag der Wählergemeinschaft für Wuppertal (WfW) zum Lichtermarkt in Elberfeld

Sehr geehrte Frau Hardt,

die Wählergemeinschaft für Wuppertal (WfW) stellt den Antrag, dass der Lichtermarkt (Weihnachtsmarkt) auf den Straßen der Elberfelder Innenstadt verbleibt und auch die Marktstände während des Lichtermarktes auf dem Neumarkt verbleiben. Es soll keine Änderung des bewährten Konzeptes geben.

Begründung:
Es bestehen Tendenzen, die Marktstände in der Vorweihnachtszeit, zu Gunsten des Lichterfestes, vom Neumarkt zu verdrängen. Den neuen Vorstellungen nach soll das Lichterfest zentral auf dem Neumarkt stattfinden. Dies führt bei den Marktbeschickern zu finanziellen Einbußen, aber auch die Geschäftsleute an den umliegenden Innenstadtstraßen befürchten erhebliche finanzielle Einbußen. Dass diese Befürchtungen nicht allzu weit hergeholt sind, zeigt das Beispiel Remscheid. Dort ist genau dies nach der Zentralisierung des Weihnachtsmarktes eingetreten. Und selbst die Betreiber der Weihnachtsmarktstände befürchten Einbußen.

Mit freundlichen Grüßen
R.M. Streuf

Anlage zu Sitzung

Die Wählergemeinschaft für Wuppertal (WfW) informiert:

Als Anlage erhalten Sie die Antwort der Stadtverwaltung auf die Anfrage der Wählergemeinschaft für Wuppertal (WfW) bezüglich des verwahrlosten Grundstücks an der Cronenberger Str.

Sie wird in der Sitzung der Bezirksvertretung Elberfeld
am 7. Dez. 2011, Verwaltungsgebäude Elberfeld, Neumarkt,
Raum 202, Beginn 19.00 Uhr,
unter dem letzten Tagesordnungspunkt
‚Berichte und Mitteilungen’ vorgelegt.


Da vermutlich kein Vertreter der Stadt kommen wird, ist nicht vorauszusehen, ob eine inhaltliche Diskussion geführt werden kann.
Ich werde in jedem Fall anwesend sein und eine Stellungnahme abgeben.

Inzwischen habe ich mir durch Begehung des Grundstücks ein eigenes Bild gemacht. Dies ist ohne weiteres möglich. In Straßenkleidung kann man mit einem Schritt bequem über den Zaun an der Cronenberger Str. steigen. Das Grundstück selbst ist verwildert und mit vier Gartenhäusern bebaut, die teil­weise verschlossen und teilweise zugänglich sind. Es ist flächenmäßig, vor allem im hinteren Bereich, stark zerklüftet. Der Grenzverlauf zu den hinteren Grundstücken der Karl-Theodor-Str. ist völlig uneinsichtig. Dort steht u. a. eine Trafo-Station der WSW, von der ein offener (!!) Zugang zur Karl-Theodor-Str. besteht. Durch diesen Zugang kann man sich leicht den Weg zu allen Grund­stücken an der Karl-Theodor-Str. zwischen Graf-Adolf-Str. und Worringer Str. bahnen. Es müssten auch Hochspannungskabel durch das Grundstück lau­fen, die eventuell die Verwertung beeinträchtigen. Von diesem Grundstück geht zweifellos ein hohes Gefahrenpotential durch Einbrüche für die angren­zenden Grundstücke aus, für das die Stadt im Ernstfall das Haftungsrisiko trägt. Das Grundstück macht auch den Eindruck, dass es begangen worden ist.

Zur Straße hin hat die Stadt inzwischen überhängendes Geäst abgesägt. Schon aus nachbarschaftsrechtlichen Gründen müssten jedoch auch Bäume, z. B. ein Eichenbaum auf der oberen Grundstücksgrenze, beseitigt werden.

Nach meiner Erinnerung wird das Grundstück mindestens seit 2004 mit einem unveränderten Preis von 192.000 EURO zum Verkauf angeboten. Obwohl es damit offensichtlich zu teuer ist, weigert sich die Stadt, diesen Preis zu senken. Nachdem sich durch die Aufbringung von ’Flüsterasphalt’ die Geräuschbe­lastung durch die Cronenberger Str. verringert hat, könnte eine deutliche Preissenkung entscheidend zur Verkäuflichkeit des Grundstücks beitragen. Aber daran besteht offenbar kein Interesse.

Die WfW-Fraktion lehnt diese Antwort der Stadtverwaltung als unbefriedigend und inakzeptabel ab. Es ist offensichtlich, dass von diesem verwahrlosten innerstädtischen Grundstück nicht nur eine Belästigung, sondern auch ein Gefahrenrisiko für die Umgebung ausgeht. Die WfW-Fraktion wird als nächsten Schritt eine öffentliche Begehung des Grundstücks fordern. Falls dies abge­lehnt wird, müsste dies in einer Bürgerinitiative von den Anwohnern gefordert werden.

Mit freundlichen Grüßen
gez. Günter Schiller
(Stv. Fraktionsvorsitzender)